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Einbruchschutz
 Einbrüche können jeden treffen. Glauben Sie nicht: "Bei mir ist ja sowieso nichts zu holen." Gelegenheitseinbrecher nutzen Sicherheitslücken, um sich "nur mal umzusehen", wenn keine zu Hause ist. Und werden sie nicht fündig, wird aus Ärger oft die gesamte Einrichtung demoliert.
Für die Opfer bedeutet ein Einbuch meist einen erheblichen Schock. Es ist nicht allein der materielle Schaden, sondern der Verlust des Sicherheitsgefühls und die Verletzung der Privatsphäre, der zu schwer wiegenden psychischen Schäden führen kann.
Nebenstehend finden sie eine Liste über allgemeine Schutzmaßnahmen der verschiedenen Beireiche nach polizeilichen Empfehlungen.
Zahlen und Fakten
 Zahlenangaben gemäß Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS 2003)
"Untersuchungen der Polizei belegen: Mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche scheitern, weil Wohnungen oder Häuser gesichert sind. Schließlich wird die Mehrzahl der Einbrüche nicht von Profis mit schwerem Werkzeug verübt; zumeist sind es Gelegenheitstäter, die mit Schraubendrehern schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen."
(Auszug aus polizeilicher Information zu Wohnungseinbrüchen)
Alle zwei Minuten ein Einbruch| Wohnungen: | 123.280 | Einbrüche | | Boden und Kellerräume: | 91.845 | Einbrüche | | Büros und Fabrikationsräume: | 117.987 | Einbrüche | | Verkaufsräume: | 56.676 | Einbrüche | | Gaststätten, Hotels, Kioske u.ä.: | 37.291 | Einbrüche |
 | Die Zahl der Einbrüche hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt
|  | Mehr als zwei Drittel der Einbrüche gelingen (2002)
|  | Die durchschnittliche Aufklärungsquote der Polizei bei Einbrüchen in Wohnungen und Kelleräumen beträgt ca. 15 % |
Gefahr von Tageseinbrüchen wird unterschätzt | 35 % der Wohnungseinbrüche finden tagsüber statt
|  | 11 h bis 14 h ist tagsüber die Haupteinbruchszeit |
Dämmerzeit ist EinbruchzeitHauptsaison für Einbrecher sind die Herbst- und Wintermonate.
Einbruchstatistik für Sommer bzw. Winter in NRW 2002: | Juli / August ca. 2.300 Einbrüche
|  | Dezember / Januar ca. 5.100 Einbrüche (+120 %) |
Sicherheitslücken - Einbrecher nutzen Schwachstellen | Die Gefahr, in Einfamilienhäusern Opfer eines Einbruchs zu werden, liegt 3,5-mal höher als in Mehrfamilienhäusern (Kölner Studie)
|  | Knapp 80 % der Einbrüche in Einfamilienhäuser werden über Fenster und Fenstertüren verübt (Kölner Studie)
|  | Ein Einbrecher braucht weniger als zehn Sekunden, um diese zu öffnen (Kölner Studie)
|  | In Mehrfamilienhäuser dringen 55 % der Täter über die Haustür ein, 45 % kommen durch die Fenster (Kölner Studie) |
Einbruchschutz wirkt | Ein Drittel der Einbrüche scheitert an Sicherheitsvorkehrungen
|  | Die wenigsten Einbrecher sind Profis, sie werden von deutlich erkennbaren Sicherungsmaßnahmen wie Zusatzschlössern und Fenstergittern abgeschreckt
|  | In knapp 40 % der Fälle, in denen eine Alarmanlage einen Einbruch meldete, konnte der Einbrecher noch am Tatort festgenommen werde |
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